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Aufblühen statt ausbrennen von Alex Kühn, 4

22.07.2013, 13:48 | Burnout | 0 Kommentar(e)

4. Auszug des Interviews von Alex Kühn mit Dr. Christel Killmer in Medical Tribune public, 1/2013, 1.3.2013, S. 28-30

Um gesund zu bleiben rät Christel Killmer dazu, bei Überlastung im Beruf, das Gespräch mit dem Chef oder einem innerbetrieblichen sozialen Dienst zu suchen. «Manche Betriebe kooperieren auch mit externen Beratern, die man bei Problemen anonym anfragen kann. Wenn einem speziell die Betriebskultur nicht gut tut, sollte man einen Stellenwechsel erwägen.

Zum Stichwort der Betriebskultur hält Dr. Killmer weiter fest, dass Burnout kein individuelles Problem sei, sondern ganze Organisationen betreffe. Sie beruft sich dabei auf die These des kollektiven Burnouts von Michael Zirkler, einem Professor für Organisation, Führung und Personal. Christel Killmer konstatiert: «Wo eine Person innerhalb eines Betriebs erkrankt, befinden sich meist weitere im Prozess des Ausbrennens. Zu kurz greift die Praxis, Mitarbeitende, die krankheitsbedingt wegen Burnout ausfallen, als Einzelfälle abzutun und diesen einen Fallmanager zu vermitteln. Das Problem wird so an die Symptomträger einer kranken Organisation delegiert und nicht gelöst.»




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