Burnout

Burnout bedeutet Ausbrennen, ist ein soziales Problem und kann mit Krankheiten einhergehen. 

Das Bild vom Ausbrennen gründet auf der Idee, ein Mensch sei für seinen Beruf  "entflammt". Er gibt viel Energie ab, ohne viel dafür zu bekommen und brennt aus. Die Pionierin der Burnout-Forschung Christina Maslach beschreibt den Prozess so: Man ist nach einer Anfangsphase grosser Begeisterung und hohen Engagements durch den beruflichen Umgang mit anderen Menschen enttäuscht, ausgelaugt, und erledigt, kurz: erschöpft. Um den emotionalen Stress zu verringern, behandelt man Menschen gleichgültiger und wird härter. Beziehungen verschlechtern sich, Ziele werden nicht umgesetzt und obwohl man mehr arbeitet, nimmt die Qualität der Leistung ab. 

Der Burnout-Prozess verläuft schleichend und kann gestoppt werden. Durch Burnout-Prävention sowie (betriebliche) Gesundheitsförderung kommt er gar nicht erst in Gang.

Woher kommt Burnout?

Viel Geben und wenig erhalten kann zum Ausbrennen führen. Der Medizinsoziologe Johannes Siegrist definiert ein länger andauerndes Ungleichgewicht von hoher Verausgabung und niedriger Belohnung als berufliche Gratifikationskrise. Sie erhöht das Risiko für psychosozialen Stress und Burnout (Siegrist 1996, Killmer 1999, 2012).

Wer ist von Burnout betroffen?

Jeder kann betroffen sein, der unter ungünstigen beruflichen Bedingungen steht (Maslach & Leiter 2001). Diese verstärken sich durch Perfektionismus, Überengagement und die Unfähigkeit, von der Arbeit abzuschalten. Burnout wird lange verdrängt und die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück."Burnout - ich doch nicht!" ist die Aussage vieler Menschen, die längst davon betroffen sind.


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